1. Juli 2012

Tramptour Hamburg - Genua Teil I

Na ihr Fögel,
wie in meinem letzten Blogeintrag beschrieben werde ich aufgrund von Klausuren und der stark abnehmenden Action im Sommer in naher Zukunft nicht wirklich aktiv online pokern.
Als Alternativprogramm um euch nicht ganz verhungern zu lassen, hab ich noch eine geile Story von meiner ersten längeren Tramptour im Sommer 2010 nach Genua bei mir auf dem Rechner als Word-Dokument gefunden. Es ist sozusagen ein bisher nicht veröffentlichtes Material und definitiv Wert mal an die Öffentlichkeit zu gelangen.

Also lean back and enjoy!


Tramptour Hamburg – Genova

So, dann mal los! Die ganze Geschichte beginnt eigentlich schon mit der sehr kurzen Planung einen Abend vor dem Tourstart. Jan und ich trafen uns zu einem gemütlichen Sit-In in seiner WG und aßen Baguettes und tranken das ein oder andere Hefeweizen mit seiner neuen Mitbewohnerin, welche zufälligerweise auch, ähnlich wie Jan aus Baden in Süddeutschland stammt. Außerdem wollte ich Jan helfen ein paar Sachen in die neue WG (Jan wohnt nun in der Verlängerung der Herbertstraße :D OHA )  zu fahren, auf Grund dessen parkte ich mein Auto mit eingeschaltetem Warnblinklicht mit einer Achse auf dem Bürgersteig, da ich mir vornahm nach kurzer Zeit die Sachen in eben erwähnte WG zu fahren. Jedoch wurden aus dieser „kurzen Zeit“ leider 2 Stunden und da das Auto direkt vor der Davidwache auf dem Bürgersteig parkte, kamen wir am Auto an und ein hässliches Knöllchen lachte uns mitten ins Gesicht. (BRD  BULLENSTAAT – WIR HABEN DICH ZUM KOTZEN SATT)
Das sollte aber noch nicht alles sein, das eingeschaltete Warnblinklicht schien die Autobatterie dermaßen beeinflusst zu haben, so dass diese nicht mehr gewillt war, das Auto anspringen zu lassen. Nach kurzer, erfolgloser Suche nach einem Starterkabel, fanden sich zwei Männer die mir beim Anschieben des Autos halfen und Jan (ohne Führerschein mit mehreren Weizenbier intus) am Steuer im zweiten Gang anfahrend die Karre direkt vor der Davidwache wieder in Gang brachte. GEIL!
Am Ende des Abends einigten wir uns auf 12h als Abfahrtszeit und Treffpunkt auf Hamburgs bestem Trampspot: Der Autobahnraststätte Stillhorn!

Tag 1:

Wir trafen gegen 12.30h in Stillhorn auf der Raste ein. Obwohl unzählige Autos die Raststätte belagerten, war wieder einmal (FUCK STILLHORN) kein schnelles Fortkommen möglich. Nach ca. einer dreiviertel Stunde nahmen uns dann zwei Mädels, die gerade auf dem Weg in ein verlängertes Wochenende Harzurlaub waren, bis zur Raststätte Allertal mit.
Auch diese Raststätte war sehr hoch frequentiert, doch auch hier dauerte es eine längere Zeit (ca. 20-30 Min.) bis der nächste Lift für uns bereitstand. Wir hatten es diesmal mit Roy zu tun, einem ziemlich schmutzigen, ungepflegten, dickbäuchigen LKW-Fahrer in seinem Privat-PKW, der aus dem Erzgebirge (Sachsen) stammt und gerade fleißig auf den Autobahnbaustellen zwischen Hamburg und Bremen arbeitet. Sein Auto war ziemlich heruntergekommen, weshalb er es auch als „Baustellenhure“ bezeichnete. Die Fahrt verlief reibungslos und wenig aufregend. Man unterhielt sich über Gott und die Welt, jedoch kamen mir im weiteren Verlauf einige Sachen bei näherer Überlegung dann doch etwas komisch vor. Roy erzählte uns, dass er einige Freunde in Hamburg im Chat kennengelernt habe und dass das Internet heutzutage nicht mehr allzu anonym sei, da sich jedermann eine Webcam für nicht einmal 20€ leisten könne. Jedoch setzte uns Roy, der extra einen kleinen Umweg für uns fuhr, an der Raststätte Göttingen ab und bat darum ein Foto mit uns vor seinem Auto für seine Verwandtschaft machen zu dürfen. Diesen Wunsch sprachen wir ihm natürlich nicht ab und so posierten wir absolut tiefenentspannt vor seinem Auto.  Als Abschiedsgruß gab er uns mit auf den Weg, dass wir ihn doch gerne mal im Internet suchen sollten, er hieße „Roylerche“, also wie der Vogel mit e und nicht wie der Baum mit ä…
Wir schenkten dieser Aussage wenig Aufmerksamkeit und ließen es uns trotzdem nicht nehmen, ihn dann zwei Tage später doch mal zu „googlen“.  Voller Verwunderung verwiesen uns die ersten zwei Links auf Google zu der Erotikseite „poppen.de“. Dort konnten wir einige Einträge von Roy ausfindig machen, in welchen er sich stets mit „Lg Roy – Der Schänder mit dem Ständer“ verabschiedete. Das Gelächter war groß , leider konnten wir als nicht registrierte User das Profilbild des Sagenumwobenen Schänders nicht sehen, so registrierten wir uns im Handumdrehen auf poppen.de und kamen kaum noch klar auf unser Leben als wir das Profilbild von unserem „Roy“ sahen, genauso hatten wir ihn am Steuer seiner „Baustellenhure“ gesehen. Des Weiteren besitzt Roy eine geheime Galerie, die jedoch seinen Freunden vorbehalten ist. Da wir bisher noch nicht mit ihm auf poppen.de befreundet sind, blieb uns diese bisher verborgen. Vielleicht findet man sich in der Galerie posend vor seiner „Baustellenhure“ wieder.
Thanks a lot Roy – you made our day! To be continued…


In den nächsten Tagen werde ich dann den zweiten Part des Trips hier veröffentlichen.


Bis dennSen!

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